The Year 2017
A Collective Chronicle of Thoughts and Observations

Welcome to what is going to be a collective chronicle of the year 2017! This journal will follow the general change that we experience in our daily lives, in our cities, countries and beyond, in the political discourses and in our reflections on the role of artists and intellectuals. Originating from several talks and discussions with fellow artists and thinkers FFT feels the strong need to share thoughts and feelings about how we witness what is going on in the world. Week after week different writers, artists, thinkers and scientists will take the role of an observer as they contribute to this collective diary.

#8: 20. – 26. Februar 2017
Claudia Bosse

heute im deutschen historischen museum (dhm) gemeinsam mit fanti. in der ausstellung deutscher kolonialismus. es taumeln bekopfhörerte zuschauer durch den engen zwischenraum der, ich glaube, 8 ineinander übergehenden abteilungen. rempeln die anderen besucher an. der akustische raum gibt ihnen recht zu ihrer folge der wege und ihrem territorium. die anderen sind ausgeschaltet. territoriale aushandlung im erobern der information in gerade dieser austellung.
seltsame ballung von informationen mit häufig sich dem blick entziehenden displays. die vermittlung als politische haltung der eigenen verurteilung stellt sich vor die eigentlichen informationen und zusammenhänge. große zweifel, dass die repräsentation einer kritischen haltung was mit dem bilden von kritischer haltung zu tun hat. der deutsche kolonialismus ist schlecht. ok. und zugleich ein wissens-wirrwarr, das oberflächliche informationen fragmentiert aneinandersetzt. kein wissen oder denken, das daraus erfolgen kann.

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ein widerspruch zu der irren lust der kombination der unterschiedlichsten medien, instrumente, wissen und kontexte, die wir in den akten der unter dem titel „schaustellungen“ im stadtarchiv düsseldorf gefunden haben. in anfragen an die polizeidirektion oder den oberbürgermeister (von 1880–1904), in denen ökonomien, die sich sogleich im signet, dem briefpapier und auch dem sprachspiel oder der demut der anfrage kommunizieren. in anfragen um einen platz und zeitraum für die präsentation dieser oder jener show. kommerzielle shows, die ethnografische kabinette mit totenmasken von goethe, einer jungen araberin in wachs, tierpräparaten und schwämmen kombinierten und zudem mit zertifikaten dieses oder jenes professors, dieser oder jener lehranstalt warb.
auch wenn vieles problematisch ist, vermittelt es einen experimentellen überschuss.

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was sagt mir das eine (die ausstellung im dhm) oder das andere (die dokumente von 1880–1904) über unsere zeit, ihre wissensproduktion, die ideologischen kontexte und ängste?
darf ich denken, folgern und bedeutung produzieren? neugierig, gierig sein oder bin ich verpflichtet, ideologische schablonen zu reproduzieren?

natürlich nein.
welche möglichkeit ist in dem theater, das den vertrag seiner voraussetzungen im moment seines stattfindens mit allen anwesenden erst ausverhandelt?
i love theater! weil es genau dazu in der lage ist. und das austragen der verhältnisse teil seines stattfindens ist.

gestern in berlin verschiedene freunde getroffen zwischen wissenschaft und kunst, die alle ringen damit, teilhaben zu wollen an einem segment, das sie für wichtig halten, handeln und umsetzen wollen, leidenschaften und interessen als teil ihres (künstlerischen) handelns begreifen, aber an den selektiven prozessen und kriterien von arbeitsstellen oder fördergebern anstossen. damit hadern. alle diese wartenden potenziale sollten sich verbinden, organisieren und gemeinsam denken, entwerfen und umsetzen. warum kommt das nicht zustande? und warum sind die verwaltungsorte der ressourcen und des symbolischen kapitals so verdammt mächtig? wenn ich an die dokumente von 1900 denke, muss man es einfach machen! sich organisieren und es tun. seltsame vergleiche, denke ich mir, während ich das aufschreibe.

wir als theatercombinat haben gerade ein planungsdefizit. für unsere oper „poems of the daily madness“. das projekt „168stunden (in tribut to franz erhardt walther)“ war nicht geplant, entstand aus der lust an einer versuchsanordnung, als recherche für die oper und den aspekt des alltags.  und aus der begeisterung für den bildhauer franz ehrhardt walther und die baulücke, die wir benutzen können. ein brachland von 700m2, von allen seiten aus umliegenden wohnungen einsehbar, gepaart mit der frage, in welcher bedingung, welcher körperlichen, situativen bedingung man alltag schreiben kann, beschreiben; handlungen, die man nicht wahrnimmt, sondern ausführt, beobachtet an anderen als routinen etc. und wie dringen in diese akte information und politische ideologien ein? aber die handlungen bestehen tagtäglich. halten uns und wir sie.

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im gespräch mit der künstlerin, der ich vorschlage, es mit mir gemeinsam 168 stunden auf einer baulücke umzusetzen, folgt nach begeisterung für das vorhaben und mein konzept der konflikt: „unter dem betrag mache ich das nicht.“ das ist er wieder, der arm der neoliberalen verlängerung. „wenn ich das geld nicht bekomme, mache ich es lieber nicht, das ist dein projekt.“ ich verstehe diese position, habe aber trotzdem nicht mehr budget im moment. und dann wieder die frage, wie man im freien bereich produzieren kann. wie umgehen mit der finanziellen englage, der akzeptanz mit so und soviel geld; dinge, die eigentlich unmöglich sind, umsetzen aus interesse und lust. immer wieder dieses einverständnis einfordernd der anderen, mit denen man arbeiten möchte. aber immer wieder wissen, dass man die neoliberale verlängerung dieser ausbeutung ist. gleichzeitig darauf bestehen wollen, seine fantasie nicht durch die ökonomien, die man in der lage ist zu generieren, bestimmen lassen zu wollen. fragwürdige widerständigkeit, die an vielem vorbei denkt, aber ich bin einfach nicht in der lage, dieses paradox aufzulösen. wir enden in diskussion über gewerkschaften, die gewinnbeteiligung von arbeitern. ich kann diese lücke nicht schliessen und zugleich will ich auch nicht mehr zeit mit der bereitstellung von ressourcen verbringen. ist dann diese arbeit eine politische lüge? es ist offen, ob wir es gemeinsam machen werden.

rückreise nach wien.
ordnen in meinem kopf was jetzt kommt, welche dinge ich nicht zu ende gedacht habe, welche mails ich schreiben sollte in den kommenden zwei tagen. welche verabredungen ich treffen muss, welche dinge wir besprechen müssen in unserem team. welche „projekte“ parallel weitergedacht werden müssen und wie ich meinen kopf und meine zeit organisiere. permanentes verschränken von parallelen fragestellungen und praxen, die manchmal zur kurzfristigen kapitulation, manches mal zur betörenden erkenntnis führen. immer sehnsucht nur innerhalb einer arbeit denken zu dürfen, die resonanzen im körper zu spüren und mit den fragen umhergehen zu dürfen. oft aber die administration der vergangenheit, damit geplante zukunft mal gegenwart werden kann. verschiedene zeit parallel.

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der kritische halbbruder von kim jong-un in kuala lumpur durch gift getötet, proteste in england gegen trump-besuch. ein deutscher regisseur ist verstorben, das heisst, wahrscheinlich er hat sich umgebracht, aber ich weiss es nicht. trumps neuer sicherheitsberater hat gesagt, wer einen iraki schlecht behandle, arbeite für seinen feind, und hat ein buch über die fehler des vietnamkrieges geschrieben. in der diskussion um srebrenica zweifel, dass der genozid an muslimischen bosniern von serbien verordnet wurde. etc etc. was ist diese informiertheit? was bewirkt sie in ihrem zappen der regionen, konfliktzonen und fragestellungen? die lektüre des trumpwahnsinns hat sich in den letzten tagen reduziert. nicht nur weil ich kein internet hatte. nach der bannon-trump-hysterie nun etwas abstinenz.
gedacht werden durch informationen oder selbst denken? aber von wo über was? den eigenen ort bestimmen. auch die zeit. kampf mit der zeit und den aufmerksamkeiten. manchmal unbewältigbar. wunsch dass etwas konsequenzen zeigen kann. zwischen widerstand und flucht als täglicher strategie der selbstüberwältigung.

wien
den ganzen tag im atelier. die heizung streikt, der jahresbericht unserer aktivitäten für die stadt wien.

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zuschauerzahlen, anzahl von veranstaltungen. was definieren wir als veranstaltung etc. die bürokratie und kunst der darstellung. budgets, ein antrag wurde abgelehnt, dafür haben wir eine prämie für ein stück im letzten jahr erhalten. verstehe ich nicht ganz, aber geld. ein langes skype mit nastya, in dem sie uns die neuen teammitglieder oksana und nino in kiev vorstellt, die vor ort zuständig sein werden für kommunikation und kontextarbeit. diese ersten kontakte immer per skype: welche vorstellungen der im portrait abgebildeten, gepixelten personen bekommt man? in raumausschnitten mit details und mit bildern, die manchmal einfrieren. referenzen bei ihnen sind augusto boals „theater der unterdrückten“, warum nicht. länger schon nicht mehr gehört, praxis mit unterschiedlichen öffentlichkeiten. versuche, den unterschied von kulturarbeit, die minderheiten repräsentiert, und kunstproduktion, die temporär heterogene öffentlichkeiten beteiligt, zu diskutieren. es geht um grundlegende absprachen: sollen nur professionals an den stadtinterventionen teilnehmen oder auch andere? ich möchte klar das feld öffnen und auch anwohner der orte, an denen wir arbeiten und intervenieren, adressieren. anwohner_innen; daher die frage ob die arbeitssprache englisch zu halten sei oder zuviele ausschließe? auch die frage, ob es eine representative gruppe sein soll oder aber ein möglichst weit gestreuter call, der in alle bereiche von urbanismus, politischem aktivismus, performance, philosophie und auch die 5 nachbarschaften gestreut werden kann. was muss es parallel zu facebook geben und wann soll die kampagne starten, wenn dieser teil des projektes im mai stattfinden wird, genau nach dem songcontest? nach dem skype haben vicky und ich das gefühl, dass es ein super team ist, und wir freuen uns auf die arbeit in der ukraine.

vladimir kommt und wir sprechen über „space as crime“, seine beteiligung, das konzept und er berichtet von der konferenz in buda zu „fantastic institutions“. wie anstrengend es war und wie angestrengt die leute.

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am abend treffe ich philipp, wir diskutieren, wodurch eine installation zur szenographie wird. wie ist performancezeit beschaffen und welche perforationen benötigt sie, damit raum und die anwesenden aktiviert werden, aneignungen vornehmen? wenn der performende körper alles zusammen hält, zur wandernden bühne wird, zentralisiert, kann das nicht stattfinden.
welche gemeinschaft kann entstehen, wenn man einem zuschaut, der etwas tut? solitär und gemeinschaft.

reinhold ist in wien um den antrag für künstlerische forschung „space as crime“ mit zu bearbeiten. für die theorie, wie er meinte. generelle fragen, wie ein körper im raum die produktion von raum an einem ort aushandelt, einschreibt, mit produziert. was ist das wissen über orte und was die atmosphärische ladung, die emotionale aushandlung? das bereits gewusste über einen ort, das der einzelne mitträgt, wiederholt und informiert ist. was öffnet die strategie der nebenschauplätze, des unwesentlichen, der details; wie gibt es aufschluss über den ort, den man bewusst platziert mit blickausschnitt und rundherum hören wahrnimmt, beschreibt, assoziiert, ableitet etc. und zugleich als gezielt anwesender verändert.
warum wäre ich an den drei städten wien, kairo und istanbul interessiert und den assoziierten grenzregionen für die forschung. ich merke, es ist schwer, meine vermutungen und meine erfahrungen in eine klare wissenschaftliche frage zu übersetzen. ich erzähle details, bin aber unfähig, diese deutlich als these zusammenzufassen. dieser zwischenraum ärgert mich, eine lücke im denken, die ich gerade nicht klären kann.

allein im atelier, günther komponiert nebenan. ich versuche, die diskussionen der vortage zu ordnen, den gedanklichen blackout zu überwinden. bevor reinhold ging, sprach er über latour und sein black-box-zitat. dass jeder künstler eine black box hätte, die nicht unbedingt zugänglich wäre und diese müsse ich öffnen. schön gesagt, schwer getan.

heute abend performance im tanzquartier halle G, „a piece to remember to tell“, ein konzept von silke und peter. ich mache mit als performative zeugin. ein wiener szenetreffen. milli ist, nachdem sie nicht mehr gefördert wurde, grundschullehrerin geworden und tanzt nun aus vergnügen. 3 haben sich ein stück ausgesucht, das sie im tanzquartier gesehen haben und erzählen es nach in 10 minuten. ein zeuge schaut zu und wiederholt es, wobei nun der 2. zeuge, der bisher draußen war, zuschaut und dann an den 3. zeugen weitergibt. 3 erzählungen finden parallel nach dem gleichem system statt. 12 performerinnen pro abend. 

ich liebe es in settings zu agieren, auf die man im moment reagieren muss.
danach alle in den studios. einer sagt: "das ist wie ein abschied, das ende einer ära“. oh weh! weil viele da sind, die man lange nicht mehr gesehen hat, sowas wie die ältere garde der tanz- und performanceszene. jack meint, ein paradigmenwechsel. wir reden über die aneignungen eines hochdotierten festivals, das nun mit 13 millionen subkultur zur leitkultur erheben will.  das das tanzquartier ab april bis ende des jahre geschlossen sein wird. die theorie dort wohl abgeschafft. auch brut - gut subventioniert - wird in die stadt gehen, andere orte bespielen wegen umbaus, und das volkstheater will den 5. bezirk bespielen. überall ähnlichkeiten, verschiebungen und aneignungen von strategien und akten des widerstand. d.h. die strategien, die mal entstanden sind aus dem denken über alternativen, werden jetzt mainstream-setzungen. terminologisch politisch aufgeladene hipster kunst, nein, es geht jetzt um kultur, nicht mehr um kunst. wie kann man das kritisieren, ohne in diesen unglaublich konservativen diskurs zu verfallen? wenn auf allen wichtigen institutionspositionen in wien menschen mit ähnlichem profil und geschmack sitzen, wo ist da die dynamik und die diversität, die auseinandersetzung? wir beschließen, uns zu treffen. endlich mal wieder ein kleiner subversiver beginn aus der künstlerschaft. die grossen institutionen sind ab sommer bis ende des jahres zu. und wo gehen dann all die kunstschaffenden hin? ist wieder die „not“ bedingung, dass etwas passiert? traurig, aber oft wahr.

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am nächsten abend gehe ich wieder ins tqw, obwohl etwas erschöpft. lust und verpflichtung. erschöpft, weil wir haben mehrere stunden diskutiert, wie wir privat sein können, als andere qualität des miteinander-seins, wenn wir so oft und intensiv gemeinsam arbeiten. und wie nicht alles gierig aufgefressen wird; gierig von all den fragen, belangen, projekten und planungen. manchmal frage ich mich, was ist eigentlich privat? seit wann gibt es dieses wort? als ich nun die performance von anfang sehe – gestern musste ich den anfang backstage abwarten – denke ich nach über geteilte räume und die verteilung von aufmerksamkeiten, das verhältnis von verhandeltem und den verhandelnden. heute andere 12 künstlerinnen der wiener choreografie- und performancescene. den ersten zwei „runden“ kann ich nicht folgen, überbietung und schneller rhythmus der informationen. einer nervt, wie oft: verdammt, wie schwer ist es, das interesse eines anderen, der einen einlädt, freudig zu ergreifen, zu akzeptieren und in dem zu erweitern? ich will mitdenken dürfen – das ist selten möglich – und nicht zum zuschauen von attraktionen verdammt sein. weder im politischen noch im künstlerischen.

 

 

Claudia Bosse is a choreographer, artist and the artistic director of theatercombinat. After studying theatre directing at the Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, she worked in the field of experimental theatre between (spatial) choreography, (choral) theatre and urban intervention. She generates ‘political hybrids’ as site-specific settings and different media. Claudia Bosse develops international installations and works for museums, architectures, theatres, and urban spaces. She teaches, delivers lectures, publishes, initiates and participates in research projects and continuously collaborates with artists and theorists of different genres.
theatercombinat.com
claudiabosse.blogspot.com

#1 January 1st - 8th Jacob Wren

#2 January 9th - 15th Toshiki Okadajapanese version

#3 January 16th - 22nd Nicoleta Esinencuromanian version

#4 January 20th - 30th Alexander Karschnia & Noah Fischer

#5 January 30th - February 6th Ariel Efraim Ashbel

#6 February 6th - 12th Laila Soliman

#7 February 13th - 19th Frank Heuel – german version

#9 February 26th - March 5th Gina Moxley

#10 March 6th - 12th Geoffroy de Lagasnerie – version française

#11 March 13th - 19th Agnieszka Jakimiak

#12 March 20th - 26th Yana Thönnes

#13 March 30th - April 2nd Geert Lovink

#14 April 3rd - 9th Monika Klengel – german version

#15 April 10th - 16th Iggy Lond Malmborg

#16 April 17th - 23rd Verena Meis – german version

#17 April 24th - 30th Jeton Neziraj

#18

#19

#20 May 15th - 21st Bojan Jablanovec

#21 May 22nd - 28th Veit Sprenger – german version

#22 May 29th - June 4th Segun Adefila

#23 June 5th - 11th Agata Siniarska

#24

#25 June 19th - 25th Friederike Kretzengerman version

#26 June 26th - July 2nd Sahar Rahimi

#27 July 3rd - 9th Laura Naumanngerman version

#28 July 10th - 16th Tom Mustroph – german version

#29 July 17th - 23rd Maria Sideri

#30 July 24th - 30th Joachim Brodin

#31

#32

#33 August 14th - 20th Amado Alfadni

#34

#35 August 28th - September 3rd Katja Grawinkel-Claassen – german version

#36

#37

#38 September 18th - 24th Marcus Steinweg

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10.6. #future politics No3 Not about us Without us FFT Juta

Geoffroy de Lagasnerie Die Kunst der Revolte

21.1. #future politics No1 Speak TRUTH to POWER FFT Juta

Mark Fisher
We are deeply saddened by the devastating news that Mark Fisher died on January 13th. He first visited the FFT in 2014 with his lecture „The Privatisation of Stress“ about how neoliberalism deliberately cultivated collective depression. Later in the year he returned with a video-lecture about „Reoccupying the Mainstream" in the frame of the symposium „Sichtungen III“ in which he talks about how to overcome the ideology of capitalist realism and start thinking about a new positive political project: „If we want to combat capitalist realism then we need to be able to articulate, to project an alternative realism.“ We were talking about further collaboration with him last year but it did not work out because Mark wasn’t well. His books „Capitalist Realism“ and „The Ghosts of my Life. Writings on Depression, Hauntology and Lost Future“ will continue to be a very important inspiration for our work. 

Podiumsgespräch im Rahmen der Veranstaltung "Die Ästhetik des Widerstands - Zum 100. Geburtstag von Peter Weiss"

A Collective Chronicle of Thoughts and Observations ist ein Projekt im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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