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subbotnik
Keep the wolf from the door

MI
DI
MI

14.6.
20.6.
21.6.

20.00
20.00
20.00

PUBLIKUMSGESPRÄCH


 

MUSIKTHEATER
FFT JUTA    KASERNENSTRASSE 6
TICKETS

GradesOfShameJudithBuss
Ein berühmter englischer Arzt nimmt in Albanien eine riskante Gehirn-Operation vor. Die Patient*innen sind während des Eingriffs bei vollem Bewusstsein. Die Haare werden rasiert. Die Schädeldecke wird geöffnet – und man erhält Einblick in Geschichten und Landschaften innerhalb des Menschen. Im Kopf liegt eine Grenze, wo das Gebiet der physikalischen Tatsachen endet und ein anderes Land beginnt. Kann man den Sitz der Seele mit einem Messer suchen? Inspiriert von einem Zeitungsessay des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård in der New York Times entwickeln subbotnik einen poetischen Musiktheaterabend mit Cembalo, Klavier, Theremin und Operngesang, der unter die Haut geht.

Das Erfolgsrezept der Marke subbotnik: leidenschaftlich und leichtfüßig erzählte Geschichten von außerordentlichen Menschen, aufbereitet in einem unvertrauten Nebeneinander von Live-Musik, Performance und traditionellem Sprechtheater, das immer wieder um die Ecke schaut, um dann aber augenzwinkernd hinter performative oder konzertante Elemente zurückzutreten.
Theater der Zeit, Januar 2015

Das in Köln und Düsseldorf ansässige Theaterkollektiv subbotnik verbindet Vokal- und Instrumentalkompositionen, Erzählung und Live-Performance zu einer eigenen Bühnensprache. Bereits 2013 wurde die Gruppe für ihre einmalige Theaterarbeit mit dem Förderpreis für Darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Mit seinem ersten Stück „Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden“ tourte das deutsch-russisch-ukrainische Trio durch NRW und wurde 2014 mit der Folgeproduktion „Robinson Crusoe“ zum Kinder- und Jugendtheatertreffen Westwind und zu Spielarten eingeladen. Beim NRW Theaterfestival FAVORITEN 2014 war es gleich mit drei Produktionen eingeladen. Mit dem Stück „Der Traum eines lächerlichen Menschen“ eröffneten subbotnik erfolgreich die Spielzeit 2014/2015 im FFT Düsseldorf. Die Produktion „Götter. Wie die Welt entstand“ erhielt den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2016 und ist zum Kinder- und Jugendtheatertreffen Westwind 2017 eingeladen.

Von und mit: subbotnik (Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer und Oleg Zhukov). Cembalo, Klavier, Theremin: Igor Kirillov. Gesang: Amanda Martikainen. Assistenz: Lukas Schmelmer. Text: „The Terrible Beauty of Brain Surgery“ von Karl Ove Knausgård, New York Times vom 30. Dezember 2015 . Produktion: subbotnik. Koproduktion: Schauspiel Leipzig, FFT Düsseldorf, studiobühneköln. Gefördert durch: das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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